Critical Mass – die Illusion vom Widerstand

Dies ist mein letzter Artikel in diesem Blog. Nach drei Jahren Critical Mass, in denen naturgemäß auch mein persönlicher Entwicklungsprozess voran geschritten ist, komme ich zu dem Schluss, dass die Critical Mass, so wie sie hier (und überall) stattfindet, nicht meine Form von Aktion sein kann, da die Critical Mass in dieser Form keine Protestform darstellt. Denn um essenzielle Veränderung zu erwirken, bedarf es des Protestes und nicht des Events.

Bereits im Mai habe ich mich in meinem Artikel »Reicht das?« mit der Critical Mass kritisch auseinander gesetzt. Wir wissen seit rund 30 Jahren über den Klimawandel bescheid, wissen, dass jährlich hunderttausende Menschen in den Städten Europas durch die permanente Freisetzung gesundheitsschädlicher Abgase des Individualverkehrs frühzeitig zu Tode kommen, müssen in verlärmten und mit Blech zugemüllten Städten leben, engagieren uns hier und dort, reden uns den Mund fusselig und hoffen seit Jahren auf ein nachhaltiges, aus der Vernunft hervorgehendes Umdenken einer breiten Masse der Menschen. Was aber haben wir erreicht? Wird heute in Kiel und ganz allgemein weniger Auto gefahren? Hat sich die Situation bei den Luftschadstoffen bzgl. der Stickoxide und der Feinstäube verbessert? Wird das Autofahren erschwert und gleichzeitig mehr für die Radinfrastruktur getan? Wird das Verkehrsverhalten den Klimaschutzzielen gerecht? Handeln die Menschen in Mobilitätsfragen ganz allgemein verantwortungsbewusster? Die Realität beantwortet alle Fragen gnadenlos mit »nein«. Wir kommen nicht weiter aber irgendwie fragt sich kaum jemand ernsthaft, warum das so ist, obwohl wir doch alle so wahnsinnig aktiv sind. Oder ganz grundsätzlich – findet als Folge dieses »nicht weiter kommens« das Hinterfragen von Methoden statt? Fehlanzeige.

Wie gesagt, ich habe bereits darüber geschrieben und das nicht nur in diesem Blog und mein ernüchternder Befund war und ist, dass die Critical Mass (in dieser Form) das genaue Gegenteil der notwendigen Gegenmacht ist, die es braucht, um positive Veränderungen, wenn diese nicht aus der Vernunft und Einsicht selbst entspringen wollen, zu erzwingen. Die Critical Mass ist nichts als eine seichte Salon-Aktionsform, welche mittels der Oberflächlichkeiten der Kulturindustrie und des Event Marketings den Akteuren und Akteurinnen eine Illusion von Widerstand beschert – welcher aber kein Widerstand ist. Es ist letztlich nichts anderes als der Versuch, der uns allen permanent in der bürgerlichen Gesellschaft aufgezwungenen Erscheinungsform der Untertänigkeit, der Selbstverharmlosung und der Selbstinfantilisierung auch »im Protest« gerecht zu werden. So aber wird der (notwendige) Protest selbst entwertet, denn die PropagandistInnen der Critical Mass sagen nichts anderes als: »Wir sind ungefährlich«. Das ist keine Gegenmacht, das ist selbstgerechter Aktionismus, damit sich die Mitwirkenden besser fühlen können.

Das gleiche gilt für all die anderen zahnlosen und systemkonformen (Fahrrad)Initiativen mit ihren realitätsfernen und selbstverliebten Schwärmereien. Ein Zitat aus einer E-Mail an mich: »Viele haben es sicher schon bemerkt: Es bewegt sich was in Deutschland. In immer mehr Städten gründen sich Fahrradinitiativen, die Politik und Verwaltung dazu bewegen wollen, endlich die wichtigen Schritte für die Verkehrswende zu gehen und den Radverkehr zu stärken!«

Wo bitte schön bewegt sich wirklich etwas entscheidendes? Wo? Fahrverbote? Fehlanzeige. Autoverkehr freie Innenstadt? Genau wie zuvor, sogar noch schlimmer. Rückbau oder Veränderung von Fahrbahnen zu Fahrrad-Schnell-Routen? Hahaha. Erschwerung des Individualverkehrs? Öööhm. Kostenloser ÖPNV? Träumt weiter.

Nun, es ist ja schön, dass sich Initiativen gründen, aber wir müssen uns doch fragen, was bewirken diese denn letztlich? Die Realität ist, dass sich nichts von Bedeutung bewegt – außer, dass sich die PropagandistInnen besser fühlen, »weil sie ja etwas tun«. Seit 30 Jahren ist es das selbe Spiel und ein einziges Hoffen, dass diese Generation ja erfolgreicher sein wird. Es ist einfach nur traurig. Gut, es gibt vielleicht mal einen Fahrradweg hier und eine Veloroute dort, was dann auch gern als (persönlicher) Erfolg gefeiert wird – aber all dies sind durchweg Maßnahmen, die dem Individualverkehr, dem autofahrendem Individuum, dieser einzig an Gewinnen interessierten Wirtschaft, nicht wehtun! Das ist kein Erfolg Leute, das ist geschenkt! Denn das Entscheidende, das Grundsätzliche, das umzustrukturierende Verkehrssystem, ist noch genau so fern wie vor 30 Jahren – und es wird mit einem derartig zahnlosen Widerstand auch immer in der Ferne bleiben. Entscheidendes werden wir nur hinbekommen, wenn dieses Verkehrssystem (und seine sich darin behaglich suhlenden AutofahrerInnen) immer wieder in seinem reibungslosen Ablauf gestört wird. Solange dieses, auf das Auto zugeschnittene Verkehrssystem, zumindest noch einigermaßen flutscht, wird sich nichts ändern. Die Geschichte ist voll von ähnlichen Beispielen.

Der jahrelang anerzogene Glaube, dass irgendetwas (entscheidendes) innerhalb dieses Systems, mit den Werkzeugen und Konstruktionen des Systems, mittels braver Diskussionsforen und Initiativen zum wirklich nachhaltig Besseren verändert werden kann, ist ein Hirngespenst. Mit sehr viel Mühe und noch mehr Zeit können vielleicht kleine Anpassungen hier oder minimale Veränderungen dort erreicht werden – aber das System selbst, welches die immensen Schäden in Flora, Fauna und Mensch verursacht, bleibt unangetastet, es sei denn, das System selbst funktioniert nicht mehr oder ist dabei sich selbst unübersehbar und unvertuschbar zu zerstören (bspw. Waldsterben in den 1980er Jahren). Solange die Emissionstoten und die Folgen des Klimawandels aber verzögert, also in einigen Jahren erst stattfinden, ist an vernunftbasiertes Handeln nicht zu denken. Wer behauptet, dieses System (der Kapitalismus mit seinem Verwertungszwang) sei zu einer humanen, ökologischen Gesellschaft auf diesem seichten Wege »umzubauen«, ist naiv oder lügt. Auf dem kapitalistischen Markt geht es nämlich nicht darum, die Bedürfnisse der Menschen (nach sauberer Luft und ruhigen Innenstädten) zu befriedigen, sondern einzig und allein der Umsetzung der Realisierung des Mehrwertes. Und solange mit dem Auto viel Geld zu »verdienen« ist, werden die Lobbyverbände dafür sorgen, dass sich daran auch nichts grundlegendes ändert. Und uns muss klar sein, dass mit dem Auto und der dazugehörigen, gewaltigen Zulieferindustrie usw., immer deutlich mehr Geld gescheffelt werden kann, als mittels einer popeligen Fahrradindustrie.

All dies wissen oder ahnen zumindest die Meisten. Und so muss schlussendlich festgestellt werden, dass das eigene Engagement bei der Critical Mass letztlich nichts anderes als eine Alibihandlung für das eigene Gewissen darstellt. Das mag hart klingen, ist aber so.

Wenn wir wirklich etwas erreichen wollen, muss Druck ausgeübt werden. Ohne Druck, Kampf, Einsatz, Kraft und echtes Handeln wurde in diesem (kranken) System noch nie irgend eine Progression erlangt. Ob die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder auch ein anderes Beispiel, die »Gentrifizierung« – die Hafenstraße oder die Flora in Hamburg oder die Meierei in Kiel wären ohne entschlossenen Kampf keine Freiräume für die Menschen mehr, sondern Spekulationsobjekte für Investoren. Alles musste erkämpft werden. Alles. Alles! Hingegen alle vier Wochen, am Freitag Abend, zur verkehrsarmen Zeit auf der Critical Mass mit lauschiger Musik und kühlem Bierchen, fröhlich plaudernd für eineinhalb Stunden durch die Stadt zu fahren, ist aber nun mal kein Kampf und reicht, wie wir sehen, nicht aus, um Veränderungen herbei zu führen. Warum fahren wir nicht mal am Montag Morgen, zur Hauptverkehrszeit? Oder am Nachmittag? Weshalb treffen wir uns nicht jede Woche oder mehrmals die Woche, zu verschiedenen Zeiten? Warum werden wir nicht zu fiesen kleinen Mücken, die beharrlich zustechen und den ganzen (Scheiß)Laden immer wieder zum erliegen bringen?

Um wirklich ernst genommen zu werden und daraus resultierend etwas wirklich von Bedeutung zu erreichen, müss(t)en wir unbequem sein und den geschmeidigen Ablauf des Systems immer wieder blockieren, attackieren, verhindern. Aber eben dies wird nicht passieren, denn dazu bedarf es Menschen mit Rückgrat und Konfliktfähigkeit. Aber eben diese Konfliktfähigkeit ist heute den meisten komplett abhanden gekommen. Es wird sich hinter (anerzogenen) Losungen und den darin enthaltenden Ängsten versteckt wie: »Immer schön friedlich bleiben, bloß die anderen nicht belästigen – auch wenn hier richtig Ausrasten mal das einzig richtige wäre. Es könnte ja unbequem (für mich) werden.« Und so suhlen sich die allermeisten lieber in ihrer Hilflosigkeit und Gedankenlosigkeit in ihren simulierten, nachhaltig biologisch korrekten und selbstverliebten Aktionen, Initiativen und ach so originellen Kampagnen, feiern sich selbst und gestalten so ihre Freizeit, als sich wirklich einzubringen. Ach, wir sind ja so rebellisch…

Letztendlich muss sich jeder fragen, wie viel Mut, Energie und Kraft, wie viel Sehnsucht nicht in diesem System funktionieren zu müssen und mitschuldig zu sein, wie viel Schroffheit vorhanden ist und wie viel Ärger er oder sie bereit sind in Kauf zu nehmen, um gegen dieses System anzutreten. Schaue ich aber auf unsere junge Generation, sehe ich fast ausschließlich am eigenen Fortkommen im System interessierte, sich am jeweiligen Trend orientierende, dauergrinsende, vernetzte und vorgeblich kosmopolitische, vor allem aber angepasste und opportunistische junge Menschen, von denen kaum jemand die Motivation und/oder den Mut hat, sich wirklich für eine (wichtige) Sache einzusetzen – es könnte ihnen im Rattenrennen des Wettbewerbssystems mit seinem Verdrängungskampf um den besten Studienabschluss und die lukrativste Stelle ja schaden. So wird das alles nichts.

Und so sage ich adios! Sicher werde ich hier und da noch mal mitfahren und ausloten, ob nicht vielleicht doch noch progressive Veränderungen in der Mass möglich sind. Auch über Fahrradthemen werde ich weiter schreiben, aber nicht mehr in diesem Blog.

Reicht das?

2018. Was haben wir mit unserem Engagement (in unserer Sache) erreicht? Seit den 1980er Jahren sind Menschen für die Umwelt, und in unserem Falle für einen vernunftsorientierten Verkehr, aktiv. Aber wird heute in Kiel und ganz allgemein weniger Auto gefahren? Hat sich die Situation bei den Luftschadstoffen bzgl. der Stickoxide und der Feinstäube verbessert? Wird das Autofahren erschwert und gleichzeitig mehr für die Radinfrastruktur getan? Wird das Verkehrsverhalten den Klimaschutzzielen gerecht? Handeln die Menschen in Mobilitätsfragen ganz allgemein verantwortungsbewusster? Die Realität beantwortet alle Fragen gnadenlos mit »nein«. Wir kommen nicht weiter. Warum ist das so, obwohl wir doch alle so wahnsinnig aktiv sind?

Die Antwort (auf die letzte Frage) kann nur durch eine schonungslose Selbstkritik erfolgen. Die zentralen Fragen sind dabei: »Reicht das, was wir tun?« und »Für wen tun wir das, was wir tun, eigentlich?«

Diese Fragen waren bereits in einigen, an anderer Stelle von mir veröffentlichten Publikationen und in meinem letzten Buch Gegenstand meiner Betrachtungen. In diesem Blog mögen diese möglicherweise initial als »off topic« erscheinen, aber ich denke, sie sind es nicht. Und so habe ich nach einem vergangenen Gespräch in »meiner Philosophenrunde« auch lange überlegt, ob ich dieses Kernthema hier, an dieser Stelle einmal zum Objekt der Betrachtungen machen soll, denn natürlich können die substanziellen Punkte hier nur kurz und oberflächlich umrissen werden. Ferner können die Antworten durchaus im Bezug auf das eigene Engagement von manchem als provokant – mithin als ungerecht empfunden – wahrgenommen werden. Es wird unbequem und unangenehm, nichts desto trotz ist es wichtig, diese Sachverhalte aus- und anzusprechen, wenn wir wirklich weiter kommen wollen, denn das herumdoktern auf der Symptomebene lässt uns akinetisch in der eingangs beschriebenden Realität verharren: Nichts ändert sich grundlegend (zum Besseren)!

Ohne lange Umschweife komme ich zur Sache, bzw. zu den Antworten auf die beiden zuvor genannten Kernfragen:

1. Nein, das Engagement der allermeisten reicht nicht aus.
2. Das Engagement wird zudem für sich selbst durchgeführt.

Das Engagement der meisten ist deswegen nicht ausreichend, weil es die auslösende Sytemspezifik nicht einmal ansatzweise berührt. Also das, was für die Missstände verantwortlich ist. Und würden wir es nicht alle bereits jetzt ahnen – es geht um die Systemspzifik der hegemonialen Ökonomie, den Kapitalismus, welcher in den fundamentalen Grundprozessen auf Konkurrenz, statt auf Miteinander aufbaut und so die Menschen entscheidend (zum negativen) prägt. Diese als normal taxierten Abläufe des kapitalistischen Wirtschaftens mit seinen zunehmend dereguliert wirkenden Marktkräften und Privatisierungen, aber vor allem durch seine starken seduktiven Eigenschaften, verändern die Persönlichkeiten, die Seelen der Menschen, hin zum Konsumismus und zur Bequemlichkeit – nicht zur Vernunft, Verantwortlichkeit oder Empathie.

Die Geschichte zeigt, dass Ansätze, Ideen und Engagement, welches das Potenzial in sich trägt oder trug, hoffnungsvoll zu erscheinen, nach kurzer Zeit vom System okkupiert und anstatt eine echte Wende einzuleiten nur dazu benutzt wird, sich selbst innerhalb des kapitalistischen Systems (mit einer Marktlücke) zu platzieren (und es somit weiter zu zementieren). Ob »Upcycle«, »Bio- oder Vegan-Produkte« oder »Lasten-Bike-Lösungen« – alles landet letztlich auf dem kapitalistischen Markt auf dem, und das muss klar sein, es nicht darum geht die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen, sondern einzig der Umsetzung der Realisierung des Mehrwertes dient, also der Rückverwandlung der Waren in mehr Geld, als zuvor in die Herstellung dieser Waren investiert wurde. Seit den späten 1970er Jahren sind Menschen, die sich einst vorstellten, mit bewusstem Konsum die Welt verändern zu können (Ökologiebewegung), inzwischen längst von Marketingfachleuten als »Lohas« (Lifestyle of Health and Sustainability) ausgemacht und einsortiert. Der kapitalistische Markt sorgt dafür (freilich mit den üblichen kapitalistischen Produktionsbedingungen) ihnen das anzubieten, was dieser neue Konsumententyp verlangt – hochwertige und stylische Produkte wie nachhaltige Naturholz-Bungalows oder Biowasser mit drei Spritzern unbehandelter Zitrone etc.

Wir müssen erkennen – so wird das nichts: Der jahrelang anerzogene Glaube, dass irgendetwas (entscheidendes) innerhalb dieses Systems mit den Werkzeugen und Konstruktionen des Systems zum Besseren verändert werden kann, ist ein Hirngespennst. Mit viel Mühe können vielleicht kleine Anpassungen oder minimale Veränderungen erreicht werden (meist lokal oder auf bestimmte, kleine Gruppen beschränkt) – aber das System selbst, welches die immensen Schäden in Flora, Fauna und Mensch verursacht, bleibt unangetastet.

Das wissen oder ahnen zumindest die Meisten. Und so muss schlussendlich festgestellt werden – und wir kommen somit zum Punkt zwei – dass das eigene Engagement letztlich nichts anderes als eine Alibihandlung für das eigene Gewissen darstellt. Das mag hart klingen, ist aber so.

Um diese Welt in eine Welt zu verändern, in der irgendwann einmal Menschen leben, die von ganz allein, aus der Einsicht in die Notwendigkeit, aus sich heraus, das richtige tun (in unserem Falle mehr Rad fahren), müssen wir nämlich nicht irgendetwas, sondern das (grundlegend) Richtige tun – der Kapitalismus mit seinen (normalen) Konsequenzen muss überwunden werden. Es kann derbei natürlich nicht ausreichen, wenn Mensch sich alle vier Wochen zur Critical Mass trifft, aber nach der Fahrt wieder in das System zurückkehrt und neben der Arbeit an der eigenen Wirkung (auf andere) mit dem eigenen, persönlichen »Weg nach oben« (ob am Arbeitsplatz oder Hochschule) beschäftigt ist. Die einzige, wirksame Handlungsalternative zur Überwindung der vorherrschenden Verhältnisse (hin zur Vernunft) kann ausschließlich eine umfassende »Kultur der konsequenten Verweigerung« sein, in der jede Mitverantwortung und Mitarbeit für die ›Marktwirtschaft‹ verweigert wird, nur noch »Dienst nach Vorschrift« gemacht und der kapitalistische Betrieb sabotiert wird, wo immer das möglich ist. Alle vier Wochen mit dem Rad und gekühltem Bierchen durch die Stadt zu fahren, Bio-Produkte zu kaufen oder den Müll zu trennen, reicht leider nicht – so fühlen wir uns allemal etwas besser, weil wir ja etwas tun. Weniger Hipster, dafür mehr (echte) Tat – das wärs!

Wer sich jetzt herausgefordert fühlt, hat nicht verstanden, worum es in diesem Artikel geht. Wer diesen Artikel als Denkanstoß erkennt, hingegen schon.

Wir sehen uns auf der übernächsten Mass – im Mai bin ich auf Tour.

Zeugen gesucht!

Ein Mitfahrender wurde auf dem Weg zur letzten CM von einem Autofahrer tätlich angegriffen. Es werden Zeugen gesucht! Zum Hergang:

Der Mitfahrende war auf der Kieler Bahnhofstraße auf dem Radweg unterwegs Richtung Treffpunkt. Der Radweg war (wie so häufig) durch Fahrzeuge zugeparkt. In diesem Fall allerdings ausnahmsweise nur einmal durch ein einzelnes Fahrzeug. Der Mitfahrende wollte keine Fußgänger gefährden, sodass er auf die Fahrbahn auswich (Einbahnstraße entgegen der Fahrtrichtung!). Nach der Passage des falschparkenden Fahrzeuges wollte er diese als Beweismittel fotografieren, um anschließend die Polizei zu rufen. Es handelte sich um einen anthrazitfarbenen Mercedes Kombi mit dem Kennzeichen KI-CF 90, soweit er sich erinnert. Der Fahrer war ein rothaariger, bärtiger, bierbäuchiger Mann mit hellblauem Pullover, der dann aber ausstieg, den Mitfahrenden erst bepöbelte, dann jagte, ihn angriff und zwei Mal zu Boden geworfen hat. Er wollte die Angelegenheit – Zitat: »Wie ein richtiger Mann mit ihm klären«. Der Fahrer war in Begleitung einer blonden älteren Frau (seine Mutter) mit graubrauner Strickjacke. Die beiden haben versucht, ihm das Handy und Portemonnaie zu entreißen. Zum Glück ist der der Mitfahrende bei all dem nur leicht verletzt worden und sein Sachschaden am Fahrrad und Klamotten ist gering. Es waren einige Passanten zugegen, die, soweit ohne eigene Gefährdung möglich, die Situation zu deeskalieren versuchten. Als die Polizei dann eintraf, wurde durch den Mitfahrenden Anzeige erstattet und Strafantrag gestellt.

Es werden Zeugen gesucht! Denn natürlich hat der Typ bei der Polizei angegeben, dass der Mitfahrende, der vom Angreifer selbst als »schmächtiger Affe« beschrieben wird, den Mercedesfahrer und seine Mutter zuerst angegriffen hätte und hat sofort Gegenanzeige erstattet. Hier werden wirklich dringend Zeugen gesucht, denn durch diese (und sei sie noch so abwegig) Gegenanzeige werden ermutlich beide Verfahren nach zwei Briefen von der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft eingestellt und solch ein Horst darf mit so was einfach nicht durchkommen. Solchen Neandertalern gehört wegen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr in Verbindung mit Körperverletzung und Sachbeschädigung der Lappen für ein paar Monate oder länger entzogen, damit die »Schwanzverlängerung für den richtigen Mann« mal ein bisschen Pause bekommt. Wer weiß, was solche Typen sonst noch damit auf öffentlichen Wegen so anstellen. Nicht zu fassen.

Wer helfen kann, schickt mir bitte eine E-Mail. Ich stelle dann die Verbindung umgehend her. 

Update vom 11. April, 9:20 Uhr:

  1. Die Beurteilung »schmächtiger Affe« stammte vom Angreifer und nicht vom Angegriffenen über sich selbst – das wurde im Text berichtigt.
  2. Hinzufügung eines Fotos über »kreative Gegenmaßnahmen«, um das (asoziale) Zuparken des Radwegs zu erschweren…
„Kreative Gegenmaßnahmen“. Asoziales Zuparken des Radwegs erschwert.

Januar: Alles coooool…

Viele LEDs, perfektes Corking – so kann es 2018 gern weitergehen. (Danke an Frank für das Bild!)

Ein neues Jahr, eine neue Chance den Verkehrswahnsinn, diese Idiotie aus Stau und Abgasen, zumindest innerstädtisch zu beseitigen. Wir, die Critical Mass, treten dafür ein.

Aufgrund der gezeigten Aggressivität einiger Autofahender gegen die Mitfahrenden der Mass bei der letzten Fahrt fuhr ich diesmal konsequent hinten. Es blieb aber diesmal (nahezu gespenstisch) ruhig und alles lief glatt – die Januar-Mass war ein wahres Refugium der Entspannung und gelassenen Coolness. Sicherlich ist das auch der recht stattlichen Anzahl von FahrerInnen zu verdanken, die diesmal am Start waren (75 wurden gezählt, andere zählten fast 100). Für eine Winter-Mass sehr ansehnlich. Nun, wie viele es auch letztlich genau waren, es zeigte sich deutlich, dass ab einer gewissen Menge an FahrerInnen der sich hinter der Mass befindliche Autoverkehr deutlich entspannter zeigt, als wenn nur 20 oder 30 Leutchen auf ihren Bikes unterwegs sind. Die Akzeptanz der Aktion ist dann offenbar höher. Ich schätze, dass das untere Minimum an FaherInnen 50 ist.

Sehr positiv fand ich, dass diesmal wieder sehr fleißig gecorkt wurde. Danke an alle CorkerInnen für die Sicherung des Zuges! Mir gefiel zudem, dass wir gegenseitig darauf achteten, die Abbiegespuren neben uns frei zu lassen (sofern wir gerade aus fuhren). Ebenfalls wurde immer wieder darauf geachtet, dass etwaig auftretende Lücken geschlossen wurden. Das alles fühlte sich wirklich gut an diesmal.

Gefreut habe ich mich besonders auch darüber, diesmal wieder neue Gesichter zu sichten und im Gespräch kennen zu lernen. Es ist schon spannend, was für Fragen sich stellen, wenn Mensch neu zur Critical Mass kommt – ich hatte schon fast vergessen, dass dies bei mir damals ja genau so war. Fein, es werden immer mehr….

Leute, so bleibt es mir jetzt zu schließen und zu sagen: Es war schön gestern! Wir sehen uns am 23. Februar?

Dezember: Kälte und viel, viel doof

Danke an Frank für das Bild (November-Fahrt)

Die letzte Fahrt des Jahres 2017 in Kiel ist gefahren. Erfreulich war, das es erneut um die 40 FahrerInnen schafften, ihre Figuren vom warmen Sofa raus aufs Fahrrad zu bewegen, um bei 0°C für eine vernunftbezogene, städtische Verkehrswende einzutreten. Sehr unerfreulich hingegen war, und für mich in dieser Konzentration nach zwei Jahren Critical Mass auch so noch nie erlebt, dass wir so viel Arroganz, Impertinenz, Anmaßung und (gefährliche) Respektlosigkeit von Seiten der motorisierten Verkehrsteilnehmer erleben mussten. Die hier zur Schau getragene, zum Teil für Leib und Leben der CM-Teilnehmenden lebensgefährliche Rotzigkeit dieser Asozialen, legitimiert nachträglich die von mir in meinem letzten Artikel gewählte Schärfe der Diktion. Es ist nicht nur richtig, sondern nötig, auch in der Zukunft solcherlei Dummdreistigkeit klar zu benennen und so gleichzeitig klare Kante zu zeigen.

Zur Fahrt an sich gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Sie verlief (prinzipiell) ruhig und entspannt. Worüber aber gesprochen werden muss, ist bereits in der Einleitung dieses Artikels deutlich geworden. Bevor ich aber loslege, ist es mir an dieser Stelle nocheinmal wichtig, allen Lesenden deutlich zu machen, dass ich weder die Critical Mass veranstalte, noch die in diesem Blog veröffentlichten Beiträge einen Anspruch der Allgemeingültigkeit »im Namen der Critical Mass« erheben (können)! Ich bin lediglich ein Teil vom Ganzen und berichte aus meiner Sicht von den Dingen rund um die Critical Mass! Alles klar? Dann kann es ja weiter gehen.

Was stimmt bei euch nicht?

Bei der gestrigen Fahrt wurde der Fahrrad-Verband der Critical Mass von Beginn an von dauerhupenden, sich gefährlich in den Verband eindrängelnden oder riskant schnell und dicht den Verband überholenden, pöbelnden, autofahrenden Delinquenten bedrängt, bedroht und gefährdet. »Das Auge des Gesetzes« hätte hier seine wahre Freude haben können – von der einfachen Ordnungswidrigkeit bis hin zum Straftatbestand (Mitfahrer wurden sogar aus einem Auto mit Reizgas besprüht – s. Nachtrag unten) war alles mehrfach vertreten. Mit den Einnahmen von Strafgeldern hätten wir der Polizei glatt ihr nächstes Betriebsfest finanzieren können.

Und in der Tat – diesmal haben sie wirklich alles gegeben, wobei mich dieser Typ (er war aber nur einer von Vielen), in seinem aufgemotzten Audi, samt obligat durch die eigene »Männlichkeit« zu beeindruckender, auf dem Beifahrersitz platzierter, junger (blonder) Frau (sorry Leute, das ist nicht sexistisch – das war tatsächlich so), am meisten »beeindruckte«. Nachdem ihm der Geifer anfing förmlich aus den Mundwinkeln zu tropfen, habe ich ernsthaft darüber nachgedacht, ob ich es mit jemanden zu tun habe, der gerade erst aufrecht gehen gelernt oder von den Bäumen gestiegen ist. Es gibt Menschen, die fordern den Führerschein für werdende Eltern, ich hingegen fordere endlich einen Kfz-Führerschein, in der nicht nur theoretisches Wissen und das praktische Bewegen von Kraftfahrzeugen abgefragt und geprüft, sondern auch begutachtet wird, ob mehr als drei Hirnzellen in den für soziales und vernünftiges Miteinander zuständigen Gehirnarealen vorhanden sind.

Das stellenweise vollkommen vernunftferne, zudem auch massiv-gefährliche Gebaren dieser pöbelnden und hupenden, sozialschwachen Witzfiguren, legt ein solch krankes Selbstverständnis darüber, wer was für sich beansprucht und in welcher Form dies durchgeboxt wird, vieler AutofahrerInnen offen, dass es höchste Zeit wird, hier massiv gegen zu lenken. Wenn Teile der Gesellschaft so derartig die Nerven verlieren und vollkommen durchdrehen, nur weil sich diese in ihrer »freien Fahrt für freie BürgerInnen« für einen kurzen Augenblick behindert fühlen (zur Abwechslung mal nicht durch sich selbst und ihre Autos, sondern von einem Fahrrad-Verband, der überdies nichts verbotenes tut!!), dann ist das (auch) Ausdruck der tiefen Krise, in der diese Gesellschaft inzwischen steckt. Das unser Gesellschaftssystem generell durchdringende und alles bestimmende Gegeneinander des Wettbewerbs bringt solche Verhaltensweisen konsequent hervor: Alles was Schwächer ist wird weggedrängt, wenn es der eigenen Freiheitsausübung im Wege steht. Der Philosoph John Hacker-Wright beschreibt ziemlich präzise diese, unsere (kapitalistische) Gesellschaftsordnung: »Eine Gesellschaft bösartiger Egoisten kann Kultur weder erwerben noch erhalten.«

Was tun?

Aber ich will nicht zu tief in soziologische und philosophische Bereiche vordringen. Fakt ist, wir müssen etwas tun. Mein Fazit kann nur sein, dass sich ein solches Verhalten auf keinen Fall durch fortdauerndes, kritik- und folgenloses hinnehmen und »sich gefallen lassen« selbst legitimieren darf! Hier müssen klare Grenzen und Widerstand aufgezeigt werden und es muss konsequent der gegen die Schwächeren gerichteten Gewalt – ob gegen uns Radfahrende oder Zufußgehende – entgegen getreten werden.

Klar ist aber auch, dass die Critical Mass hierzu nicht die optimale Veranstaltungsform ist, denn dazu fahren dort zu viele Menschen (darunter ja auch Kinder) mit, die nachgerade (und ausschließlich) friedlich für ihr Recht auf Teilhabe am öffentlichen Raum eintreten oder ganz einfach nur den Spaß am Radfahren durch ihre Stadt genießen wollen. Aber zum Glück sind die Charaktere der Fahrenden der Critical Mass so mannigfaltig, wie die offene Gesellschaft, für die wir alle eintreten – auch hier gibt es nicht wenige, die sich der Gewalt im Notfall ebenfalls mit Gewalt entgegenstellen. Das ist gut so und ich zähle mich ebenfalls dazu.

Aber auch fernab der wunderbaren Veranstaltung der Critical Mass, gibt es genügend Möglichkeiten, die Gewalt, welche von diesen Spinnern gegen Schwächere ausgeht, zu bändigen. Dazu möchte ich diejenigen ermuntern, die ebenso wie ich die Schnauze voll davon haben, dass FahrerInnen von Blechpanzern meinen, dass sie den von ihnen gefühlten Anspruch auf die Fahrbahnen – den sie überhaupt nicht haben – mit bloßer Gewalt ihrer Blechmassen durchdrücken zu können.

Abschließendes

Eine Anmerkung von mir zum technischen Ablauf der Fahrt – meiner Meinung nach ist es bei so wenigen Mitfahrenden wie gestern schon angezeigt, konsequent darauf zu achten, dass wir nur eine Fahrspur benutzen. Natürlich ist dies bei MitfahrerInnen-Zahlen jenseits der 100 schon rein technisch nicht mehr möglich, aber bei 40, 50 FahrerInnen, sollte dies machbar sein. Das wäre dann nicht nur 100%ig StVO-konform, sondern auch fair.

Und ein letzter Satz richtet sich an die KVG – erneut musste ich beobachten, dass Busse der KVG mit unvernünftig hoher Geschwindigkeit den Verband überholten. Die KVG sollte prinzipiell doch wie wir daran interessiert sein, eine Verkehrswende herbei zu führen. Das Gefährden von Teilnehmenden der Critical Mass ist dabei dann nur als Dummheit zu bewerten. Nur ein einziger Bus (entlang des Wall/Kaistraße), fuhr an diesem Abend bedacht und vorsichtig neben dem Verband her.

 Nachtrag vom 30. Dezember, 20:00 Uhr: 

Ich habe soeben eine E-Mail eines Teilnehmers der hier beschriebenen Fahrt erhalten. Er berichtet mir darin, dass er aus einem vorbeifahrenden Auto mit Reizgas attakiert worden ist! Ja, richtig gelesen. Es geschah kurz nach Beginn, nachdem wir den Bereich NDR/Schifffahrtsmuseum passiert hatten (das war dann ungefähr der Bereich, in der wir es mit dem von mir beschriebenen Affen in seinem Prolo-Audi zu tun hatten / Anmk. von mir). Die Reizgas-Attacke geschah offenbar, als den hinter uns hupenden Autos Platz gemacht wurde und diese dann den Zug überholten. Der vom Reizgas im Gesicht getroffene Fahrer konnte die Fahrt nicht fortsetzen und musste von Passanten in ein nahegelegens Restaurant verbracht werden, wo er sich seine Augen spülen konnte. Dieser Vorfall stellt somit die absolute Krönung dar und zeigt, dass hier jetzt Konsequenzen folgen müssen. Dazu einige Fragen an alle:

1. Gibt es noch weitere Betroffene, die auch besprüht worden sind?
2. Hat vielleicht jemand gefilmt/fotografiert und die vorbeikommenden Autos im Bild? (Der Angriff dürfte aus dem 3. Auto derer gekommen sein, welche uns in Höhe des Schloß nacheinander überholten)

Der Betroffene denkt darüber nach einen Strafantrag zu stellen. Bitte mich kontakten – ich leite die E-Mails an ihn weiter.

 Nachtrag vom 30. Dezember, 20:40 Uhr: 

Soeben melden sich zwei weitere betroffene Fahrer…

 Nachtrag vom 31. Dezember, 13:00 Uhr: 

Noch zwei weitere Geschädigte haben sich gemeldet. Zitat: »Ursprünglich dachte ich, dass es Scheibenwischwasser von einem Auto wäre, das mich da ansprüht. Meine Lippen haben kurz gebrannt, nix schlimmes… Am selben Abend war ich dann noch mit Freunden essen und habe mir eine Wimper aus dem Auge reiben wollen, woraufhin dieses ebenfalls sehr stark brannte und tränte.. Auswaschen probiert, war aber nicht möglich, ich konnte mir das nicht erklären, aber durch [Name von mir entfernt] bin ich ins grübeln gekommen… Meine Freundin klagte am nächsten Tag ebenfalls über brennende Augen beim verreiben. Alles was ich vom Auto noch weiß ist, dass es sich um einen grauen, zumindest dunklen VW Golf handelt.«

Gut, nun meine Fragen: Hat jemand diesen VW Golf ebenfalls bemerkt und sich vielleicht sogar das Kennzeichen gemerkt? Dann bitte unbedingt melden!

Der Herbst vertieft den Sommer

115 FahrerInnen fuhren die Oktober Critical Mass in Kiel. Es war dunkel und es kam daher eine Menge LED mit ans Rad. Wie immer fuhren Jung und Alt um die zwei Stunden durch Kiel. Joachim informierte mich per E-Mail, das er auf dem Kieler Blog ›Kiel Aktuell‹ einen Artikel zur Mass verfasst hat, den ich hier gern erwähne und verlinke. Die beiden Bilder stammen von Frank – vielen Dank dafür!

Die nächste Mass ist am 24. November. Vi ses!

Viel los im September

Leider konnte ich aufgrund Krankheit erneut nicht teilnehmen (Grrrr), aber die September-Zahlen sollten stimmen: Rund 240 Fahrerinnen und Fahrer fuhren die September Mass in Kiel. Das Wetter war hervorragend, wenn gleich es bereits zum Start um 19 Uhr dämmerte.

Ein besonderer Spaßvogel wurde diesmal in der Menge gesichtet – ein Typ mit nem Tranportfahrrad und einem Schild, auf dem geschrieben stand: »Critical Mass ist Nötigung«. Nun, so was buchen wir mal schmunzelnd unter »gesundem Volksempfinden« ab, denn natürlich ist die Critical Mass legal. Aber die Idee ist gar nicht mal so unwitzig und könnte uns dazu veranlassen, beim nächsten Mal auch Schilder zu tragen (obwohl die CM dann ja fast wie eine Demo aussehen könnte, was die CM ja bekanntlich nicht ist), auf denen beispielsweise geschrieben steht: »Autoabgase sind Nötigung« oder »Autostaus sind Nötigung« oder »KurzstreckenautofahrerInnen sind Nötigung« etc. Da fällt mensch ja eine Menge zu ein. Nun, wie auch immer – hier noch drei weitere Bilder mit Dank an Frank und an Lukas für die letzten fünf Bilder!

Eines der besagten Schilder, welches für verbreitetes Kopfschütteln sorgte.

Die nächste Fahrt ist am 27. Oktober! Vi ses!